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Versteckspiel mit Folgen

Mindestens einmal am Tag frage ich mich, womit ich meine Familie verdient habe. So wie vor wenigen Stunden.

Menschen die mich kennen, wissen das ich Schokikekse liebe. Überalles liebe. Da versteh ich keinen Spass mehr. Das ist knallharter Ernst, wenn Schokikekse im Spiel sind. Und diese Schwachstelle wurde heute schamlos ausgenutzt.

Schon die ganze Woche war ich Opfer von den Attacken meiner Mum und meines Bruders. Ich gebe es zu: Ich bin ein Opfer. Opfer blöder Fragen.
Opfer dummer Bemerkungen
Opfer für sinnlose Streiche.
Opfer für alles.

Muss man denn auf dem Balkon beim Essen, so laut rülpsen das der ganze Wohnblock hört das wir Abendbrot essen? Oder von der rechten Seite meine Mutter in meinen Oberarm boxen und von der linken Seite mein Bruder? Gut meine Reaktionen geben noch mehr Futter, aber irgendwann müssen doch auch die beiden die Grenze sehen.

Eine Grenze wurde heute Abend überschritten. Ohne es zu merken, da ich mit dem PC beschäfftigt war, entwendet mir Mum die Packung Schokikekse und versteckt sie. Natürlich habe ich es nicht sofort gemerkt und erst Stunden später ( in Wirklichkeit waren es 5 Minuten, weil ich gern ein Keks haben wollte) sah ich die Bescherung.

Ich bin aufgesprungen, die WOhnung abgerannt und überall nach geguckt aber nix zu finden. Rest der Familie lacht sich tot. In diesen Moment hatte ich solch eine Wut, das kann ich nicht beschreiben. Am liebsten hätte ich mir meine Jacke genommen und Tür hinter mir zu.

Keine schlechte Idee. Ich glaub das werde ich das nächste mal tun. Spass ist ok, mach ich slebst sehr gern aber gewisse Grenzen sollten eingehalten werden.

15.5.08 23:47, kommentieren



Auch ich will Liebe!

Allein unter tausend Menschen. So fühle ich mich seit gestern. Auslöser der Melancholie ist unbekannt. Alle paar Wochen befällt mich diese "Krankheit" aus heiteren Himmel. Sie macht mir immer wieder klar, dass ich etwas vermisse. Sonst unterdrücke ich das Vermissen. Doch in diesen zwei bis drei Tagen ist es present von Früh bis Spät. Die Sehnsucht und das Verlangen nach einen Menschen, der mich in den Arm nicht und mir Liebe schenkt ist groß.

Eigentlich sollte ich glücklich sein. Vor wenigen Stunden hat es geregnet und der Wind peitschte durch die Baumkronen. Es war schön mit anzusehen. Danach schien die Sonne. So wie im Leben. Erst regnet es und dann wird es wieder hell und sonnig. Auch für mich wird spätestens Montag mein Leben wie gewohnt weiter gehen, werde lachen und fröhlich sein. Bis der nächste Melancholieanfall kommt.

Menschen, die ihr Leben lang allein sind, kann ich nicht verstehen. Oder doch. Vielleicht sehnten und sehnen sie sich immer noch nach Liebe und einen Partner. Haben ihn aber nie gefunden.
Eine Freundin meinte mal, ich wäre anders und deshalb trauen sich die Jungs nicht. Toll, soll ich deshalb nun mein wahres Ich verstecken und genauso dämlich werden wie die Hühner hier? Da bleibe ich doch lieber allein und schreibe Texte, die den Wunsch nach Liebe ausdrücken.

Vielleicht suche ich ja auch zu sehr nach der Liebe. Einfach mal stehen bleiben und warten bis die Liebe mich findet.

Stop and Stare

schöner Song von One Republic

Genauso werde ich es machen.
Stehen bleiben und warten bis mein Traumprinz mich findet!!!

Stop an Stare!

18.5.08 00:46, kommentieren